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Versicherung im Ausland

Ist das Ausland das Ziel der Wünsche, so ist es oftmals notwendig, sich um eine private Versicherung zu kümmern, egal ob man auswandern, eine neue Arbeitsstelle im Ausland antretenn oder nur eine Urlaubs-Reise in ein fremdes Land planen will.

Hier werden in erster Linie mögliche private Versicherungen abgehandelt. Die Sozialversicherung im Ausland, insbesonderer für Arbeitnehmer, Studenten und Schüler wird an anderer Stelle besprochen.

Auswanderer

Wandert man in ein Land aus, um dort zu leben und zu arbeiten, so ist man an die Sozialversicherungsrechte des Landes vor Ort gebunden. Will man sich zusätzlich absichern, und ist nicht an ein Unternehmen im Ausland gebunden, so kann man als Einzelperson über den BDAE (Bund der Auslandserwerbstätigen) eine soziale Absicherung erreichen.

Bleibt man Mitarbeiter bei einer deutschen Firma im Ausland, so gilt z.T. das deutsche Recht. Die sozialversicherungsrechtlichen Bedingungen im Ausland muss man beim jeweiligen Auswanderungsland erfragen.

Eine deutsche private Krankenvollversicherung für seinen Auslandsaufenthalt erfordert eine deutsche Korrespondenzanschrift und eine deutsche Bankverbindung.

Ausstieg auf Zeit


Bei einem zeitlich begrenzten Auslandaufenthalt z.B. für Au-pair, High School, Selbständige oder für Geschäftsreisen sollte man alle Versicherungen für das Ausland bereits in Deutschland abgeschlossen haben. Wichtig ist, eine deutsche Korrespondenzanschrift und eine deutsche Bankverbindung beizubehalten.

Expatriates


Ein Expatriate oder Expat, ist eine Person, die  vorübergehend oder dauerhaft, aber ohne Einbürgerung in einem von seiner Abstammung verschiedenen Land oder Kulturkreis lebt. Ein Beispiel ist eine vom Arbeitgeber an ausländische Zweigstellen gesandte Fachkraft sowie auch deren Ehegatte.
In der Regel behalten Expatriates ihre Kultur bei und kehren in ihr Heimatland zurück. Die versicherungsrechtliche Ausgestaltung und Absicherung ist von der Art der Beschäftigung und Tätigkeit im Ausland abhängig.
Der BDAE (Bund der Auslandserwerbstätigen) bietet für Mitarbeiter, die ins Ausland gehen, ein modular aufgebautes Kranken- und Sozialversicherungskonzept an.
Möglich ist, dass Expatriates Sozialversicherungsbeiträge im Heimatland, im fremden Land oder aber auch in beiden Ländern entrichten müssen. Entscheidend sind die Regelungen zwischen Deutschland und dem Entsendeland.
Meistens gilt jedoch das Territorialprinzip: Expatriates sind in dem jeweiligen Beschäftigungsland sozialversicherungspflichtig, in dem sie beschäftigt sind. Allerdings bestehen Ausnahmen.
Ist ein Arbeitnehmer von seiner Firma abgeordnet und steht von Beginn an fest, dass der Aufenthalt nur begrenzt ist, muss das Gehalt weiterhin aus dem Heimatbetrieb gezahlt werden. Der Arbeitnehmer „gehört“ organisatorisch weiterhin zu seiner Firma in Deutschland. Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung in Bonn einen Antrag auf Ausnahmeregelungen bei Verlängerungen befristeter Auslandsaufenthalte oder bei vorübergehenden Beschäftigungen im Ausland zu stallen. Dann ruht das heimische Arbeitsverhältnis als sog. Rumpfarbeitsverhältniss.

Ruhestand im Ausland


Tausende deutsche Rentner leben ihren Ruhestand im Ausland. Beliebteste Auswanderungsländern bei Rentnern sind Österreich, die Schweiz, Spanien und die USA.

Die Deutsche Rentenversicherung informiert über die individuellen Voraussetzungen für eine Rentenzahlung ins Ausland.

Überwintern im Ausland


Überwintern im Ausland wird versicherungstechnisch wie eine lange Urlaubsreise behandelt.

Arbeiten


Die wichtigste Versicherung ist eine Krankenversicherung. Arbeitet man angestellt im EU-Ausland, so hat man zwar einen Anspruch auf ärztliche Notfallbehandlung haben, die Krankenkasse zahlt aber nur eine Grundversorgung und keinesfalls einen medizinischen Rücktransport ins Heimatland Deutschland.
 
Eine private Auslandsreisekrankenversicherung ist empfehlenswert, um unerwünschte Vorleistungen und Selbstbehalte zu vermeiden.

War man bisher privat krankenversichert, kommt es darauf an, ob man weiterhin ein deutsches Konto und eine deutsche Korrespondenzadresse behält. Ist das der Fall, so kann man rechtzeitig vor Ihrer Ausreise eine private Vollversicherung mit Weltgeltung abschließen.

Kann man keine private Vollversicherung in Deutschland abschließen, so bietet der BDAE (Bund der Auslanderwerbstätigen) für Expatriates in der ganzen Welt Versicherungs-Tarife an. So kann z.B. die bestehende gesetzliche oder private Krankenversicherung, die auf Anwartschaft weitergeführt werden sollte, ergänzt werden.
Die Weiterversicherung nach der Rückkehr aus dem Ausland sollte ebenfalls gewährleistet werden. Bei der Rückkehr nach Deutschland ist man nicht automatisch wieder in der alten Krankenversicherung -  gesetzlich oder privat – versichert. Besondere Probleme können sich ergeben, wenn man krank aus dem Ausland zurückkehrt.

Haftpflichtversicherung


Viele deutsche Privathaftpflichtversicherungen sind weltweit gültig, allerdings ist ihr Schutz  oft auf 6 oder auf 12 Monate beschränkt. Will man länger bleiben, muss eine private Reisehaftpflichtversicherung abgeschlossen werdne.

Für alle Reiseversicherungen ist zu beachten: Sie müssen grundsätzlich vor der Ausreise abgeschlossen werden.


Richtig versichern im Ausland

Wer ohne ausreichenden Versicherungsschutz ins Ausland reist, wird seinen Auslandsaufentahlt nicht genießen können.


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