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Wünsche und Neigungen der Austauschschüler

Sport, Musik, Sprachen beim Schüleraustausch

Nicht wenige Austauschschüler setzen sich für ihr Austauschjahr besondere Aufgaben, zum einen, was ihre schulische Laufbahn betrifft, zum andern, was ihre Neigungen, etwa im sportlichen oder künstlerisch-musischem Bereich, angeht.

Natürlich wird sich die Austauschorganisation bemühen, auf diese speziellen Wünsche der Austauschschüler einzugehen. Nicht immer gelingt dies jedoch. Manche Austauschorganisationen sind auf solche Wünsche ausgerichtet, haben sich insbesondere auf Privatschulen spezialisiert.
Die Fortsetzung einer musikalischen oder anderen künstlerischen Ausbildung ist in vielen Ländern relativ gut zu gewährleisten. Klar ist, dass mit Mehrkosten gerechnet werden muss. Außerdem muss der Austauschorganisation verständlich gemacht werden, was man für eine Ausbildung sucht, insbesondere welche Anforderungen man wünscht.
Was den sportlichen Bereich anbelangt, so ist die Fortführung einer speziellen Sportausbildung nicht so einfach zu gewährleisten. In den USA beispielsweise wird man wahrscheinlich nicht in die Sport- oder Schulmannschaft aufgenommen werden, da es ausländischen Schülern strikt verboten ist, an Wettkämpfen teilzunehmen, wenn es um nationale Wettkämpfe geht. Klar, trainieren kann man dennoch.
Wünscht sich der Austauschschüler oder dessen Eltern bestimmte Schulfächer im Gastland, etwa Latein, so ist dies gerade was Latein anbelangt, oft problematisch, insbesondere in den USA. Das Curriculum deutscher Schulen ist am ehesten dem anderer europäischer Schulen vergleichbar.
Man sollte überdenken, ob man diese besonderen Aufgaben nicht eventuell fallen lässt, denn sie wirken sehr einengend. Und gerade schulische Aufgaben fallen im Gastland unter Umständen aufgrund von Sprachschwierigkeiten nicht so leicht, wie man es sich vorgestellt hat. Eine zu starke Bindung an heimische Tätigkeiten nimmt u.U. die Möglichkeit, anderes und neues auszuprobieren.