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Die Schule in Deutschland beim Schüleraustausch

Die deutsche Schule während des Austauschjahres

Für die Zeit des Auslandsaufenthalts muss der Austauschschüler von der deutschen Schule beurlaubt oder abgemeldet werden. Am besten wendet sich der Schüler an den Klassenlehrer oder die Schulleitung. Diese wird seinen Antrag an die jeweilige Schulbehörde weiterleiten.

Für die Zeit des Auslandsaufenthalts muss der Austauschschüler von der deutschen Schule beurlaubt oder abgemeldet werden. Am besten wendet sich der Schüler an den Klassenlehrer oder die Schulleitung. Diese wird seinen Antrag an die jeweilige Schulbehörde weiterleiten.
Mit der Abmeldung sollten sich Schüler und Eltern über die Möglichkeiten und auch Bedingungen der weiteren Schullaufbahn informieren. Die Frage ist: wie soll die Schullaufbahn nach dem Austauschjahr weitergehen? Manche schulischen Voraussetzungen müssen bereits vor dem Austauschjahr, also bereits in der Jahrgangsstufe 10 erfüllt sein.
Wichtig: da das Abitur bereits am Ende des 12. Schuljahrs stattfindet, muss der künftige Austauschschüler bereits nach der 10. Klasse abreisen, da die Oberstufe, also die Klasse 11 und 12 in der Regel nicht unterbrochen werden darf. Im Gastland besucht der Schüler, der nach dem Abschluss der 10. Klasse ins Ausland geht, i.d.R. die 11. Jahrgangsstufe. Möglich ist jedoch – ja nach Schulsystem – auch eine Einstufung in eine niedrigere oder höhere Klasse. Die Gastschule hat hier Ermessen.

Rückkehr an die deutsche Schule

Die Bedingungen für die Rückkehr an die deutsche Schule sind von Bundesland zu Bundesland und Schule zu Schule unterschiedlich. Eine individuelle Beratung durch die Schule ist somit unumgänglich. Wichtig ist die Frage, ob der Austauschschüler das Auslandsschuljahr in Deutschland wiederholen muss oder nicht.

Anerkennung des Auslandschuljahrs

Die Schule kann einem Schüler ein Auslandsschuljahr nicht verweigern. Was sie verweigern kann ist jedoch die Anerkennung des Auslandsschuljahres mit der Folge, dass das Schuljahr zu wiederholen ist. Die Schule bzw. die übergeordnete Schulbehörde stellt dabei folgende Bedingungen für eine Anerkennung auf:
- regelmäßiger Schulbesuch im Gastland
- der Schüler muss den allgemeinen Leistungsstandard haben, der für den Besuch der gewünschten Klasse erforderlich ist
- Leistungen, also Fächernachweis und Noten im Gastland
- Aufnahmeprüfung
- Aufnahme zur Probe

Die Vorteile einer Anerkennung des Auslandsschuljahres liegen darin, dass der Schüler kein Schuljahr verliert und in seinen alten Klassenverband zurückkehren kann, dort die alten Klassenkameraden und Freunde wieder hat.
Es gibt jedoch auch Austauschschüler und Eltern, die das Austauschjahr nicht anerkannt haben möchten, denn sie wollen das einmalige Erlebnis Austauschjahr nicht durch Leistungsdruck beeinträchtigt haben. Sie möchten auch, dass die Schule nicht sofort hohe Anforderungen an den ehemaligen Austauschschüler stellt, denn er soll genügend Zeit haben, sich wieder einzuleben.