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18. Über das Putzen ;)Hier und heute also über ein Thema, das zwar nicht das interessanteste ist, aber doch aufregend genug um darüber zu reden. Außerdem muss ich es mir von der Seele schreiben, wie eklig die Franzosen doch teilweise sind...
Mir war schon in den ersten Tagen meines Aufenthalts der Dreck im Studio aufgefallen, hatte am zweiten Wochenende nach meiner Ankunft aber erst richtig Zeit, alles zu putzen.
Der erste Putzakt, also.
Irgendwie widerte mich alles total an, ich fand es furchtbar, das nur oberflächlich geputzt wurde und die Ecken und Kanten und Ritzen ausgelassen wurde. Ich musste selber Hand anlegen, jetzt war es ja schließlich meine Wohnung, also musste ich mich auch selber drum kümmern. Was mir anfangs zwar nicht passte, aber ich weiß dann wenigstens, wann, wo und vor allem WIE ich geputzt hatte. Geschlagene zwei Stunden verbrachte ich erst einmal im Badezimmer, wo ich unter dem Klo erstmal eine riesige eklige Spinne vernichtete, und fünf Putzlappen für die schwarzen Stellen verbrauchen musste. Ich fand das nach dem Putzen so eklig, dass ich sie dann wegwarf. Die schwarzen Stellen waren so dick und widerlich, ich hielt sie zuerst für Schimmel. Nachdem ich aber meine Eltern zu rate gezogen hatte und das Internet durchforstet, stellte es sich als normaler, vergammelter Staub heraus. Meine Güte, war ich vielleicht froh! Danach kamen erstmal die Fenster dran. Von außen (obwohl das bei dem Verkehr eh nichts hilft) und von innen. Überall trotzdem noch schwarze Stellen. Ich nahm mir vor, alles noch einmal gründlich durch zu säubern. Ich war froh, wenigstens den gröbsten Dreck schon einmal weg zu haben. Ich kümmerte mich sonst noch um die Ecken im Zimmer, wo doch noch hier und da kleine Spinnchen durch die Gegend krabbelten, was ich furchtbar fand, ich hasste Spinnen.. Aber schlimmer als sie kaputt zu machen und weg zu wischen war ja wohl, zu wissen dass sie im Zimmer lebten und einem unter Umständen nachts in die Nase kriechen könnten- BAH! Was für eine Vorstellung... Etwa zwei Wochen später nun besagte zweite Putzaktion, ich stellte aufgrund der Internetverbindung mein Zimmer um, da ich an anderen Stellen besseren Empfang hatte, und kam so dazu, alle Ecken und Enden des Zimmers reine zu machen. Überall war alter, fast schon festgeklebter Staub zu finden, immer noch einige Spinnchen die ich sofort beiseite schaffte, sodass ich wieder eine Stunde damit verbrachte, Dreck ab zu schaben. Widerlich. Wahnsinn, wie man eine Wohnung so vernachlässigen konnte. Hinter meinem Regal war natürlich gar nicht geputzt worden, ich wischte dort ganze Wolken von Staub weg, es war wirklich erstaunlich. Um die Fenster kümmerte ich mich ein zweites Mal, ich war nicht ganz zufrieden und siehe da – entweder der Dreck kam unglaublich schnell wieder, oder es war einfach so gewesen. Inzwischen fühle ich mich wieder wohler im Studio, bin erleichtert, dass ich viel geschafft habe. Worüber ich nicht glücklich bin ist jedoch derselbe schwarze Dreck hinter dem Kühlschrank und der Spüle, zwei Orte die schlecht zu erreichen sind. Im Moment ist es nicht so schlimm, ich muss das aber unbedingt hinter mich bringen. Willy hat mir zwar zugesagt, dass er sich das anschaut, ich schätze aber, dass das alles an mir hängen bleibt....
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