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Kindergeld während der Au-pair Zeit

 

Kindergeld wird auch für Jungendliche bis zum 27. Lebensjahr gezahlt, wenn sie sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden.



Unter Umständen fällt auch ein Au-pair-Aufenthalt daruter. Man muss von der besuchten Sprachschule im Gastland eine Bestätigung vorlegen, aus der hervorgeht, dass der Sprachunterricht mit mindestends 8 Wochenstunden besucht wird. Weiterhin muss man eine schriftliche Erklärungen darüber abgeben, dass die im Rahmen des Au-pair-Aufenthalts erworbenen praktischen und theoretischen Sprachkenntnisse für die spätere Berufsausbildung notwendig sind. Das ist etwa der Fall, wenn ein Beruf angestrebt wird, für den weitgehende Fremdsprachenkenntnisse notwendig sind, für den aber keine berufsqualifizierender Abschluss vorgeschrieben ist. Dann wird der Au-pair Aufenthalt als Teil einer Berufsausbildung angesehen.
Darüber hinaus muss die Gastfamilie oder die Vermittlungsagentur die Dauer des Au-pair-Aufenthalts und die Höhe des gezahlten Taschengeldes bestätigen. Das Kindergeld wird abgelehnt, wenn das Kind über ein eigenes Einkommen von mehr als 7680 Euro pro Jahr verfügt. Dabei ist zu beachten, dass für die Einkommensberechnung nicht nur das Taschengeld zählt, sondern auch eine Pauschale für Kost und Logis in Ansatz gebracht wird. Diese Pauschale findet man in der Sachbezugsverordnung. Aus diesem Grund wird die Einkommensgrenze meist deutlich überschritten und ein Antrag auf Kindergeld abgelehnt.